Mainz historischer Abgleich – Teil 2

7. Mai 2015 by Mattes

Nach dem der erste Teil bereits aus großes Interesse gestoßen ist, habe ich weitere historische Fotografien von Mainz aus dem 19. und frühen 20. JH der heutigen Situation gegenüber gestellt. Darunter Sankt Peter, der Domplatz, Das Gutenbergdenkmal, der Rheinkai und einige andere. Viel Spaß.

Domplatz

Dieser ist gegenüber 1920? noch wunderbar wieder zu erkennen, was offenbar auch am Umgang der Stadt mit ihren Kulturobjekten liegt (Denkmalschutz).

Hauptbahnhof

Wie vieler Orts ist Mainz auch am Hauptbahnhof grüner als noch vor 100 Jahren geworden. Neben der veränderten Verkehrsführung wurde das Gebäude oberhalb der Traufe etwas funktionaler. Der reichlich verziehrte Giebel mit Uhr ist ebenfalls verschwunden

Quelle: www.stereographie.de

Sankt Peter

steht unverändert und bestens erhalten in voller Pracht. Die damals so enge „große Bleiche“ wurde am östlichen Ende städtebaulich sehr aufgelockert…

Der Holzturm

..ist weitgehend unverändert. Doch die Straßen sind etwas voller geworden..

Fischtorplatz

„leider“ auch viel zu „grün“.. im Winter kann man hier vielleicht noch einen besseren Vergleich fotografieren…

Quelle: www.stereographie.de

Augustinerstraße

Das auffällige Fachwerkhaus auf dem Weg richtung Leichhofplatz/Dom ist teil der im Krieg verschont gebliebenen Altstadt und so gut wie unverändert. Das Dach ist, da oft am ehesten notwendig, auch hier erneuert (und vermutlich ausgebaut) worden.

Quelle: www.stereographie.de

Gutenbergdenkmal

am Vorplatz des Mainzer Staatstheaters steht seit 1837 unveränder diese Bronze. Der Hintergrund hat sich jedoch etwas verändert..

Rheinkai

Damals wie heute Verladezone und Anlegestelle für die Personenschifffahrt

Quelle: www.stereographie.de

Schusterstraße / St. Quintin

Hier hatten die Bomben des zweiten WK deutlich die heutige Fußgängerzone bis auf die Grundmauern zerstört. Die verbleibende Bausubstanz dürfte sich auf die Fundamente oder ggf. erhalten gebliebenes Mauerwerk beschränken.

Mainzer Silhouette

Der Blick von der Theodor-Heuss-Brücke ist immer ein vergleich wert. Die damaligen Festungsanlagen und Wirtschaftsstruktur war wesentlich auf den Rhein ausgerichtet. Die 1884 errichtete Stadthalle fällt hier im besonderen auf. Heute steht die Rheingoldhalle mit ähnlicher Funktion an gleicher Stelle.

 

Quellen

Mit freundlicher Unterstützung von:
www.stereographie.de
www.stadtbild-deutschland.org
www.zeno.org


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Mattes Buskies

Dipl.-Ing (FH) Architekt
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